Review: DENA – Flash

DENA - Flash

Seit DENA 2012 plötzlich auf der Berliner Bildfläche auftauchte, hat sich die Bulgarin mit der 90ies-Attitüde und der Hip-Hop-Coolness ihren eigenen Kultstatus erarbeitet. Null abgehoben ist sie immer auf eine gute Zeit aus, sei es auf eigenen oder den Konzerten von Freunden wie Ballet School etc., wo man sie losgelöste, entspannte Person erlebt. Sie lässt sich von Modemagazinen zur Stilikone stiliseren und bleibt trotzdem immer die „DENA from the block“.

Nach mehreren Songveröffentlichungen über Soundcloud und ersten Videos, die mit kleinen Promiautritten wie von „very spacial guest“ Erlend Øye in „Cash Diamond Rings Swimmingpool“ gespickt waren, machte sie sich einen Namen und schürte große Erwartungen auf ihr Debüt „Flash“, das letzten Monat erschien.

Zu aller Enttäuschung ist es ebenso easy, entspannt und kultig geworden, wie DENA es selbst ist. Nichts mit den großen Hits oder anbetungswürdigen 90ies Falshbacks. Keine perfekten Samples und Beats oder tiefgründige Themen. Mit DENAs Album „Flash“ bekommt man die Person DENA in Musik reflektiert aufgetischt und das scheint manch einen zu enttäuschen.

Dabei ist „Flash“ das Manifest der der Gelassenheit. Es war wohl nie der Anspruch, das geilste Album des Jahres zu produzieren. Das Album soll einfach Spaß machen, den Druck wegnehmen, gute Laune verbreiten. Und das schafft es mit jeder Minute.

Die Samples sind vielleicht banal und abgespackt. Aber genauso wie die 90er Girl Groups und Boy Bands muss man sie heute nicht mehr allzu ernst nehmen. Hört euch das Album an und habt dabei eine gute Zeit, tanzt verrückt dazu und lasst euch gehen. Seid frei und vergesst eure Scham. Aber bitte nehmt das alles nicht allzu ernst.

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