Bandvorstellung: London Grammar

London Grammar

Das erste Mal aufmerksam auf London Grammar wurde ich durch das Debut von Disclosure. Denn auf dem Track „Help Me Lose My Mind“ singt Hannah Reid, die Sängerin von London Grammar, mit ihrer immerwährend dramatischen Stimme. Noch bevor das Britische Trio ein erstes Album veröffentlichte, erkannten die beiden Housemusiker und -produzenten von Disclosure das große Können, das in der Sängerin steckt.

Und trotzdem bisher jeder neue Song von London Grammar bejubelt wurde, ist offensichtlich vergleichsweise wenig über sie bekannt. Noch nicht lange machen sie gemeinsam Musik. Kennen gelernt haben sich die drei Musiker Hannah Reid, Dot Major und Dan Rothman 2009 zu Beginn ihrer Studienzeit, als sie zusammen an der University of Nottingham lernten.

Anfang des Jahres war es gerade mal, als London Grammar den ersten Song „Hey Now“ und im Februar die EP „Metal & Dust“ in Eigenregie veröffentlichten. Danach wurden sie von Ministry of Sound gesigned und seit September ist ihr Album „If You Wait“ erhältlich. Darin zeigt Reid, dass ihre Stimme nicht nur ein starkes und kraftvolles Klangbild hat, sondern dass sie auch sanft aber immer noch nachdrücklich und geradezu schicksalhaft singen kann. Nicht selten wird sie dabei vom Klavier oder einer hervorstehenden Gitarre begleitet, wobei alle anderen melodischen Elemente in den Hintergrund treten und sie sich entfalten lassen. Von Ambient bis Tropical reicht das Songspektrum von London Grammar auf ihrem Debut.

Auf sich aufmerksam machen London Grammar nicht nur durch eigene Stücke, sondern auch durch das erfolgreiche Covern von „Klassikern“ wie „Wicked Game“ von Chris Isaak, „Nightcall“ von Kavinski oder „In For The Kill“ von LaRoux. Damit reihen Sie sich ein in eine Gruppe junger Musiker, die andere Künstler durch Covers guter Songs ehren, wie es auch Chvrches oder HAIM machen.

Nächste live Termine:
05.11.13 – Grüner Salon, Berlin (Ausverkauft)
06.11.13 – Atomic Cafe, München

Mehr Infos:
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