7 Fragen an Mehawk

Das erste Mal aufgefallen waren sie uns beim Showcase Festival First We Take Berlin. Woraufhin wir sie euch im Blog bereits kurz vorstellten. Jetzt wollten wir ein bisschen mehr über das Electro und Future R’n’B Duo Mehawk mit Wurzeln in Laundau erfahren und haben sie zum Interview geladen. Sie sprachen mit uns über ihre Musik, das Internet als Inspirationsquelle und Zeitfresser Nummer 1, sowie die Südpfalz als Epizentrum eines kleinen aber feinen Bandnetzwerks.
Als kleinen Bonus findet ihr am Ende des Interviews ein Video, in dem sich Mehawk selbst noch einmal vorstellen.

Wir haben euch das erste Mal live gesehen, als ihr auf dem FIRST WE TAKE BERLIN gespielt habt. Wie war das Festival für euch?

Es war unglaublich schön für uns. Die Leute waren einfach super nett und gut zu uns. Außerdem war das Festival sehr gut organisiert und top gestaltet. Von den Acts haben wir uns besonders auf SOHN gefreut. Weil es uns Berlin so gut gefällt, sind wir auch gleich die ganze Woche geblieben. Wir freuen uns schon, wenn wir wieder mal in Berlin spielen können!

Wen oder was wollt ihr mit eurer Musik erreichen?

Wir haben einfach angefangen Musik zu machen ohne darüber nachzudenken, was jetzt dem Zeitgeist entspricht. Es ist immer wieder schön zu sehen, wer etwas mit unserer Musik anfangen kann. Für uns ist es einfach ein gutes Gefühl, wenn sich die Leute durch unsere Musik gut fühlen. Also spielt es keine Rolle, aus welchem Kreis die Person dann letztendlich kommt.

Bei detektor.fm wurde eure Musik als „ein bisschen der Wirklichkeit entrückt“ beschrieben – seht ihr das genauso?

Sören: Die Songs beruhen alle auf eigenen Erlebnissen und Gedanken, die aber meist übertrieben und etwas „der Wirklichkeit entrückt“ dargestellt werden. Sie sind eine Kombination aus fiktiven Geschichten aus Film und Literatur. Dadurch kann jeder für sich seine eigene Message ziehen.

Aleksei: Wir finden es einfach cool, wenn man durch Musik dem allgemeinen Trubel ein bisschen entfliehen kann und die Leute anregt, etwas anders wahrzunehmen. Vor allem den Kontrast aus elektronischen und akustischen Elementen finden wir besonders spannend. Dadurch versuchen wir neue Soundflächen zu kreieren, wobei wir z.B. analoge Aufnahmen mit Hilfe von diversen Kunstgriffen in die digitale Welt umwandeln und so komplett neue Dinge entstehen können.

Was bedeutet das Internet für euch?

Ohne das Internet, wäre es für uns schwer Musik zu machen. Dadurch können wir täglich Ideen untereinander austauschen und besprechen. Zugleich ist das Internet unsere größte Inspirationsquelle. Wir verfolgen gerne diverse Blogs, ob Musik, Kunst, Design oder sonstige Sachen. Dadurch versuchen wir immer auf dem aktuellen Stand der Dinge zu bleiben und man lernt viel abgefahrenes Zeug kennen, z. B. haben wir neulich einen Typen entdeckt, der bei sich im Zimmer asiatische Tapes auflegt hat. Davon konnten wir einfach nicht genug bekommen.
Das Internet ist zudem die Nr. 1, wenn es um Zeitverschwendung geht. Man ist einfach übersättigt an Informationen und dabei kann schon mal die ein oder andere Stunde drauf gehen.

Ihr wart Anfang des Jahres mit Sizarr auf Tour, kennt ihr die Jungs schon länger?

Friends Forever!

Ist Landau in der Region bekannt für seine guten Bands?

Landau an sich ist wahrscheinlich eher bekannt für seine Weinfeste und Coverbands als für Überregionale Musiker. Jedoch hat sich mittlerweile eine kleine Szene durch viele Freunde von uns entwickelt, die alle aus der Südpfalz kommen und internationale Musik machen, u. a. Drangsal, Bled White. Mit Landau an sich hat das heute nicht mehr viel zu tun. Wir proben alle nicht in Landau und wohnen eigentlich auch nicht mehr da. Dennoch ist es ein ständiger Bezugspunkt für uns ist, da man sich häufig in Landau trifft.

Auf welche Bands und Musiker steht ihr gerade?

Sören: Ich höre zur Zeit viel The Smiths und Talkingheads, also Bands aus den 80s. Aber um auch ein aktuelles Album zu nennen, feier ich das neue Album von Drake.

Aleksei: Ja, die Drake Platte ist super! Ansonsten freu ich mich schon auf das neue Nils Frahm und Eminem Album. Dream Koala, Sufjan Stevens, Ryan Hemsworth und Darkside hör ich zur Zeit noch häufig.

Vielen Dank für das Interview.

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