5 Fragen an Stuck On Planet Earth

Das Interview führte: Tina Forberig

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1. Als erstes: Beschreibt bitte eure Band. Wer sind Stuck On Planet Earth? Wo kommt ihr her und was bedeutet dieser Name überhaupt?

Unsere Band ist wie ein leichter Schlag in die Gedärme: Es tut weh, fühlt sich aber verdammt gut an. Stuck On Planet Earth ist Adam Bianchi (Gitarre und Gesang), Al Capo (Bass und Gesang) und Andrew Testa (Schlagzeug). Wir kommen aus Vaughan, Ontario, einer größeren Vorstadt am Rand von Toronto. Für uns ist Stuck On Planet Earth wie ein Statement. Das Leben ist voller Höhen und Tiefen. Unsere Aufgabe als Stuck On Planet Earth ist es, unser persönliches Leben und unsere Erfahrungen so zusammenhängend und ehrlich wie möglich in unsere Musik einfließen zu lassen. Solange wir unsere Lebenserfahrungen nutzen und durch unsere Musik vermitteln können, sind wir der Meinung unsere Arbeit gut zu machen. Es mag klischeehaft klingen zu sagen, dass wir nur über das schreiben, was wir wissen und kennen, aber es ist tatsächlich die Wahrheit. Als Künstler nutzen wir unsere Kunst (die Musik) als ein Ventil um all unsere Emotionen heraus zu lassen. Die Kunst ahmt tatsächlich das Leben nach in unserer Band. Alle unsere Songs sind aus persönlichen Erfahrungen entstanden, Momenten aus dem echten Leben.

2. Was mir besonders an eurer Musik auffällt, ist der einzigartige, sehr klare und atmosphärische Gitarrensound. Wer oder was sind die wichtigsten Inspirationen für eure Songs?

Jeder von uns hat so viele eigene individuelle Einflüsse, aber es gibt einige, die wir teilen. Wir alle lieben die atmosphärischen Elemente, die Radiohead einbringen, was man durchaus in unserer Musik hören kann, zum Beispiel bei „Another“. Wir lieben die Härte von Bands wie Queens Of The Stone Age, Nirvana und Billy Talent. Das ist in Songs wie „Honestly Speaking“, „Gone“ und „Stay Away“ zu hören. Und wir mögen Bands wie The Police, die eine fast Reggae-ähnliche Stimmung erzeugen können. Während der Arbeit an „Play Along“ haben wir speziell sehr viel R’n’B gehört, was Einfluss auf „Lights So Low“ oder auch „One Night“ hatte.

3. Was können wir für 2013 erwarten nachdem ihr seit 2007 mehrere EPs veröffentlicht habt? Habt ihr vor irgendwann ein richtiges Album zu veröffentlichen?

Wir haben große Lust ein gesamtes Album aufzunehmen, aber die Realität als Independent Band sieht anders aus. Es ist schwer genug die Leute dazu zu bringen sich eine EP mit fünf Songs anzuhören. Sollte sich allerdings eine richtig gute Möglichkeit ergeben ein Album aufzunehmen, werden wir die gerne nutzen. Im Moment planen wir mehrere digitale 7‘‘-Veröffentichungen mit Online-Musikvideos im Laufe des Jahres 2013.

4. Über die Liveaufnahmen, die man auf eurer Bandcamp-Seite kostenlos herunterladen kann, bekommt man einen Eindruck davon, wie sich eine Stuck On Planet Earth Show anhört. Wird Europa jemals auch in diesen Genuss kommen; wäre das auch ein Ziel für euch als Band?

Na klar. Wir waren immer der Meinung, dass unsere Musik auch gut in Europa ankommen würde. Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir über den großen Teich kommen um ein paar Shows zu spielen. Als erstes müssen wir sicherlich eine europäische Band finden, die uns mit auf Tour nimmt. Wir könnten uns natürlich dann hier in Kanada revanchieren. Hier ist also ein Aufruf an alle tourenden europäischen Bands: MELDET EUCH BEI UNS!

5. Dieser Blog – „Trackmag“ – möchte den Lesern neue, aufstrebende und noch nicht allzu bekannte Künstler vorstellen. Kennt/mögt ihr Künstler, von denen ihr denkt, dass sie mehr Leute kennen sollten und die eurer Meinung nach unterbewertet sind?

Wir sind ziemlich stolz auf die Bands und Musik aus der Gegend, wo wir herkommen. Wir lieben die Musik, die unsere Freunde mit ihren Bands machen. Reinhören solltet ihr in Elos Arma, The Box Tiger, Permanent Bastards, The Black Rainbows, um mal ein paar zu nennen. Großartige kanadische Talente aus Vaughan, Ontario.

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